Archive for November, 2007

Album der letzten Stippvisite online

Saturday, November 24th, 2007

Ich habe einige der Bilder, die ich bei meinem letzten Besuch unserer Freunde “dort drüben” geschossen habe, nun in einem Photoalbum über “Dot Mac” veröffentlicht. Ihr findet die Bilder (zugänglich für alle) unter:

http://gallery.mac.com/larsschwabe/100032

Einige Infos dazu:

  • Die kleinen Flieger im ersten Bild sind vom Flughafen in Genf. (Die kleinen Figuren sollen Flugzeuge sein, obwohl sie wie eine Fotomontage wirken.)
  • Dann folgen Fotos von zwei Mietautos (zwischendurch ist ein Photo eines Posters von mir auf der Konferenz in San Diego zu sehen), die ich in San Diego gefahren habe. Wie ihr seht, ist dort auch ein Cabrio zu sehen, das ich natürlich auch dachlos gefahren habe. (Soviel zum Thema Luftverschmutzung nach den Waldbränden und “Ich bleibe lieber drinnen.”)
  • Dann wieder ein paar Fotos aus NYC und Big Apple Hostel, wo ich auf dem Rückweg einen Tag Pause gemacht hatte, bevor ich nach Rochster geflogen bin. Die Star Wars Fotos sind im “Toys R us” Geschäft am Times Square gemacht, der eta 45 sec Fussweg vom Big Apple Hostel entfernt liegt.
  • Dann eine Häuserschlucht von unten, fotografiert vom Hof der Big Apple Hostel.
  • Dann die Tafel des Cowboy/Cowgirl-Clubs, in dem ich meinen ersten YouTube-Film gemacht habe. (Inzwischen befinden wir uns in Rochster, im Noden von NY.)
  • Dann ein wenig Mietauto, Autofahrt durch den Indian Summer, und ALDI IN DEN USA. (Gibt es dort auch Nusspli?) Übrigens kann man im Auspuff eines Durchschnittseinkaufs-PKWs in den USA auch den Einkaufskorb abstellen…
  • Dann ein paar Fotos vom südlichen Ufer des Onatiosees, inkl. eines Holzstegs am Ontariosee. (Eines davon vom Mobiltelefon).
  • Dann ein Diner (ein kleines Restaurant) am Ontariosee.
  • Dann ein kleiner See am Ontariosee und der Kanal, über den einst Blumen verschifft wurden.
  • Dann ein paar Bilder vom Campus der Universität von Rochester.
  • Dann ein paar Bilder von den “Finger-Seen”, die so genannt werden, weil sie geographisch (aus der Vogelperspektive) wie Finger aussehen.
  • Und letztendlich: Ein Foto des Fotografen.

Und ganz am Ende die Frage: Wie kann man bloss mit der so grossartigen iLife Software von Apple kurze Erklärungen zu Fotos veröffentlichen…

Nachgereicht: Delta Food

Monday, November 12th, 2007

Nachgereicht ein paar Fotos vom Essen an Bord der Deltaflüge. Die Fotos habe ich zwar im Mai gemacht, aber es hat sich natürlich nichts geändert. Delicious:

Der Kunde als König?

Monday, November 12th, 2007

Viele mögen an den USA besonders, dass hier der Kunde als König behandelt wird. Der Kunde wird natürlich nur deshalb als König behandelt, weil er ansonsten zum nächsten Anbieter, zum nächsten Laden, usw. wechseln würde. Der Wettbewerb führt also zu besserer Kundenorientierung? Da bin ich mir nicht so sicher, denn in vielerlei Hinsicht geht durch den Kostendruck hier in den USA so einiges vor die Hunde. (Und wieder einmal muss ich an den lausigen Zustand der öffentlichen Einrichtungen in der ehemaligen DDR denken.)

Beispielsweise der Flughafen JFK: Umsteigen in JFK ist ein Katastrophe! Zu jeder Tages- und Nachtzeit gibt es Verspätungen, verlorenes Gepäck, usw. Ich bin heute von Rochester über JFK nach Salt Lake City geflogen. Ursprünglich wollte ich über Cincinnati fliegen, da ich jedoch recht früh am Flughafen war, hat mir der freundliche Automat beim Einchecken einen früheren Flug über JFK angeboten, natürlich mit Aufpreis (50 USD). Ich bin also schon einige Stunden früher abgeflogen bzw. wollte ich das.

Wir konnten nämlich gar nicht erst losfliegen, weil es am Zielflughafen JFK einen “Stau” gab. Der Abflug wurde also um eine Stunde verschoben. Und was macht man in diesem Fall? Ich bin in ein Restaurant am Abflugsteig gegangen, weil ich dort Stromversorgung und Internet hatte. Kaum saß ich 10 Minuten in diesem Restaurant, stand mein Tischnachbar auf, um ausserhalb des Restaurants auf eine Abflugtafel zu schauen. Dann kam er schnell wieder ins Restaurant zurück, bezahlte dann hektisch für sich und seinen Kollegen und ging hinaus. Zur Sicherheit habe ich dann auch nochmal auf die Abflugtafel geschaut. Ergebnis: Der Abflug war nur für etwa 10 Minuten um eine Stunde verschoben worden. Jetzt gingen bereits die anderen Fluggäste an Bord…

In JFK angekommen musste ich dann etwa 15 Abflugsteige “abrennen”, um noch in das Flugzeug nach Salt Lake City einsteigen zu können. Wie sich dann in Salt Lake City herausstellte, hat mein Gepäck es nicht mehr geschafft. Nachdem alle Fluggäste in Salt Lake City ihr Gepäck vom Gepäckband genommen hatten, hielt das Band an. Ich habe mich also bei der “Lost Baggage” Warteschlange von Delta Air angestellt. Genauer: Ich habe mich zum zweiten Mal angestellt, weil mir beim ersten Mal versichert wurde, dass mein Gepäck schon noch nachkommen würde. Ich bräuchte bloss Gedult zu haben. Ich will es kurz machen. Nach einigem Hin und Her konnte ich endlich einmal gepflegt ausrasten: “Great! Now you got it! So can you now please give me this fucking telephone number for the Delta Baggage Information!?” Nach weiteren 20 Minuten am Telefon ist meine verlorene Tasche hoffentlich unterwegs zu mir. Vom Essen an Bord der Deltaflüge will ich gar nicht erst sprechen. Selbst die Bordcrews haben bei Durchsagen darüber ironische Bemerkungen gemacht.

Cowboys im Norden

Sunday, November 11th, 2007

Ich konnte es einfach nicht lassen, gleich ein weiteres Video nachzuschieben. Man sollte denken, dass sich Cowboys und Cowgirls nur im Süden der USA treffen:

Quelle: Heute Nachrichten vom 11.11.2007.

Aber auch im Norden der USA gibt es Cowboys! Ich war gestern abend in einem Country Club, habe eine Feldstudie angestellt und dabei diese Aufnahmen gemacht.



Den Namen des Country Clubs habe ich leider vergessen, ebenso den Namen der Band. Sonst würde ich diese Feldstudie aus Copyright-Gründen auch als kostenlose Werbung verstanden wissen wollen.

Edgemere Drive am Ontariosee

Sunday, November 11th, 2007

Ich bin heute ein wenig durch Rochester und Umgebung gefahren. Anfangs hat es leider ein wenig geregnet, dann hat kam die Sonne jedoch wieder hervor. Es war ein sehr schöner Tag im so genannten Indian summer.

Rochester liegt am Ontariosee, am südlichen Ufer. Wenn man am Strand steht, dann wirkt er gar nicht wie ein See, sondern eher wie die Nord- oder Ostsee, mit Wind, Wellen, Möven, etc. Oder eher: Hier wird einem klar, dass sowohl Nord- als auch Ostsee auch nichts anderes als kleine Pfützen sind…

Ausserdem gibt es nun eine Premiere! Ich habe mir einen Account bei YouTube angelegt. YouTube schaue ich mir eigentlich fast gar nicht an, ausser wenn ich eine Mail mit einem Hinweis auf ein “besonders lustiges” Video bei YouTube erhalte. Aber so schlecht ist das Web 2.0 eigentlich gar nicht. Hier mein Beitrag, der in YouTube unter der Beschreibung läuft:

Einmal den Edgemere Dr abgefahren, am sündlichen Ufer des Ontariosees. Sehr, sehr, sehr langweilig. Nur interessant für Leute, die diese Gegend noch nie gesehen haben… (Insb. für Leser meines Blogs www.wo-ist-amerika.de?)



One more scene

Friday, November 9th, 2007

Ich bin nun gerade wieder in NYC angekommen und wohne für eine Nacht im legendären Big Apple Hostel. Ich bezeichne es als legendär, weil mir unabhängig voneinader zwei fremde Menschen und ein Bekannter entgegneten: “Ach, das legendäre Big Apple Hostel. Ich war auch schon einmal da.” Das kann natürlich auch nur reine Freundlichkeit gewesen sein, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass es ernst gemeinst war.

Nun wollte ich zwar gleich nach meiner Ankunft einen Post darüber schreiben, wie ich am Flughafen in San Diego in die Reihe “Bitte eine Extradurchsuchung durchführen” eingereiht wurde, wie es mir auf den Strassen Kaliforniens ergangen ist, ect. Aber es gibt einige viel wichtigere Neuigkeiten: Gerade habe ich in der Daily Show gesehen, dass es ab morgen die neunte Staffel von Seinfeld im Handel gibt. Ich kenne einige, die darauf sehnsüchtig warten. (Dort ist nämlich auch die legendäre Folge “The Frogger” zu finden.) Jerry Seinfeld war Gast in der Daily Show, weil er eine Biene im BeeMovie gesprochen hat, d. h. er hat einer Biene in diesem computeranimierten Film seine Stimme geliehen. Er wurde natürlich auch gefragt, ob die Gerüchte stimmen, dass es ggf. eine weitere Folge von Seinfeld geben wird. Er antwortete, dass eine weitere Szene geplant ist…

Rauch über San Diego

Saturday, November 3rd, 2007

Ich bin gerade in San Diego angekommen und vor dem Schlafengehen schreibe ich lieber noch einmal einen kz Post, bevor ich es morgen früh dann wieder vergessen habe:

Wartezeit an “der Grenze” im Flughafen JFK war etwa 90 Minuten. Wie sehr erinnert mich diese Prozedur doch an den Transitverkehr von und nach West-Berlin! Und dann ist mir bei der erneuten Sicherheitskontrolle noch mein neues Treo-Handy auf den Boden gefallen, weil ich mich so beeilen musste. Ich hatte es zunächst gar nicht gemerkt, aber ein Passagier hat mich auf mein über den Boden rutschendes “Mobile” aufmerksam gemacht. (Wieso nennen wir in Deutschland Mobiltelefone eigentlich “Handys”?) Aber glücklicherweise ist alles in Ordnung und es gibt keine Kratzer.

Von JFK ging es dann nach San Diego. Beim Anflug haben alle durch die Fenster gegafft. Anders kann man es wohl nicht nennen: Gaffen. Und natürlich habe auch ich nach Feuern Ausschau gehalten, aber man konnte nichts sehen. Über der Stadt lag jedoch ein feiner Nebel bzw. viele feine Nebelwolken. Und das konnten eigentlich keine normalen Wolken gewesen sein.

Das sage ich euch als Vielflieger bzw als Fliegerass. Beim Zoll in JFK hat mich nämlich der Zollbeamte auch auf meinen Fliegerkoffer angesprochen: “Are you a pilot? Or in the Air Force? In the Air Forces we often see these bags.” Zu deutsch: Die amerikanische Luftwaffe benutzt auch Koffer wie meine. Na ja, wieder einmal ein Beispiel für diese durch und durch militaristische Gesellschaft. Am liebsten hätte ich ihm etwas über Afganisten oder den Irak erzählt, dass ich gerade mal ein wenig Pause mache von meinen Fliegereinsätzen, usw. Doch das kann an der Grenze in den USA derzeit im wörtlichen Sinn nach hinten los gehen. Schneller als man denkt sitzt man dann wieder im Heimflieger.

Beim Landeanflug auf San Diego konnte man unter den Flügeln den feinen Rauch vorbei zischen sehen, wie Aerodynamiktests neuer Flügel in Windkanälen. Also es waren keine normalen Wolken, obwohl man diese Verschmutzung hier unten nicht mehr merkt. In ein paar Jahren kommt vielleicht heraus, dass in diesen Tagen im Süden Kaliforniens die schlimmste Luftverschmutzung der letzten so-und-so-viel Jahre vorlag, dass es Spätfolgen gibt, Klagen, usw. Ich bleibe also lieber eher im Inneren. Schade eigentlich.

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Friday, November 2nd, 2007

Etwas unregelmäßig ist dieser Blog schon, aber nicht endgültig abgestorben. Ich fliege gerade wieder in die USA, u. a. um dort eine Konferenz zu besuchen. Nun ist mir aufgefallen, dass ich ja noch zwei ganze Episoden für den Podcast unbearbeitet auf meiner Platte schlummern habe. Im Flugzeug, an den Flughäfen, etc. werde ich die nun endlich aufbereiten und einstellen…

Wo geht es hin? Ich fliege in “abgebranntes Land”. Und damit meine nicht Baghdad Burning, sondern das südliche Kalifornien. Beides ist eine Tragödie, nur eines davon jedoch von Menschenhand gemacht…

Ich würde euch auch gerne noch ein paar Bilder einstellen, aber ich habe leider meine entsprechenden Passwörter vergessen. Und mein Mobiltelefon, in dem ich sicher meine Passwörter gesichert hatte, habe ich leider versehentlich zerstört (Bildschirm gebrochen). Aber das wird schon (nicht der Bildschirm, sondern mein Gedächtnis bezgl der Passwörter).

P.S. Ralf (oder sonst jemand, der sich mit Web 2.0 usw. auskennt): Eine Idee, wie man temporäre Orte in Google-Maps einfach auf seinen Blog bringen kann, um damit z. B. eine Reiseroute zu dokumentieren?